Filmemacher


Detlev F. Neufert gehört – wie Georg Stefan Troller und andere Filmemacher auch – zu den Chronisten der Bundesrepublik, die zunächst ausschließlich fürs Fernsehen gearbeitet haben. Neufert, der bereits 1971 während seines Studiums der Philosophie, Germanistik und Theologie seine ersten Features und Dokumentation drehte, wechselte aber auch gelegentlich ins Spielfilmfach. Sein Erstling Nimm die Nacht weg brachte ihm 1982 eine Einladung zu den Filmfestspielen nach Cannes ein. Hans Christoph Blumenberg attestierte ihm damals in der Zeit „den richtigen Widerstand gegen die falsche Routine des nur noch Kommerziellen“. Davor machte er als Gastprofessor für Deutschen Film hin San Francisco, Seattle und Los Angeles nicht halt. Ab 1998 arbeitete er vorwiegend in Asien. Seit 2011 lebt er am Chiemsee.

 

 

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